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Zum ersten Mal mit deinem Camper unterwegs? Unsere Tipps für Campingeinsteiger


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Du bist Campingeinsteiger? Dann findest du hier Tipps, damit du gut für deine Reise mit dem Camper vorbereitet bist

Hey! Ich bin Johanna von VanEssa mobilcamping und bin vom VanEssa-Virus infiziert 😉

Die ersten Campingreisen waren noch recht „einfach“ gehalten – damals mit einem Van, wenig Programm, nur Campingplätze. Doch von Reise zu Reise, inzwischen auch mit einem ausgebauten Sprinter, dem VanEssa Camper, haben wir uns aus unserer Comfort-Zone „herausbewegt“. Nun haben wir tatsächlich das Gefühl, dass eine Reise die andere toppt.

Das liegt sicherlich nicht daran, dass die Reiseziele immer aufregender werden. Und auch nicht nur daran, dass wir jetzt im großen Camper unterwegs sind. Der größte Faktor hierbei ist mit Sicherheit die Erfahrung.

Durch die verschiedenen Reisen wurde die Packliste perfektioniert. Man bekommt ein Gefühl dafür, was man wirklich benötigt und unnütze Dinge, die nur im Weg umgehen, bleiben gleich zu Hause. Auch die allgemeine Reiseplanung fällt uns immer leichter und wir finden schnell und einfach die Aktivitäten und Spots, die uns genau das geben, was wir brauchen.

In diesem Beitrag möchte ich dir ein paar Tipps für Campingeinsteiger mit an die Hand geben. So wird deine Campingreise als Anfänger hoffentlich entspannt und aufregend zugleich.

1. Tipp: Reise planen

Campingeinsteiger Tipps für Reiseplanung

Oft höre ich von Reisenden „wir fahren einfach mal drauf los und schauen dann, was uns so anspricht“. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mir nicht recht vorstellen kann, dass das funktioniert. Durch eine gute Planung kann man sein Zeitmanagement gut einteilen und vermeidet dadurch Stress.

Man kann sich zum Beispiel schon im Voraus über Öffnungszeiten informieren und ggf. schon Tickets für etwas „Besonderes“ im Voraus buchen. Zum Beispiel mussten wir Karten fürs Disneyland schon zwei Tage im Voraus kaufen, da es an der Kasse vor Ort keine Möglichkeit gibt am selben Tag Tickets zu bekommen.

Die meisten haben einen begrenzten Zeitraum, in dem sie verreisen können. Eine grobe Route gibt einem einen Überblick, wie viele Kilometer man ca. täglich fahren muss oder wie man seine Fahrstreckte sinnvoll einteilt, um nicht in Stress zu geraten.

Was ich ansonsten wichtig finde ist, dass ich mich mit dem Land oder der Region in die wir fahren möchten ein wenig auseinandersetze. So versteht man die Kulturen manchmal besser und lernt auch etwas über die Menschen, die dort leben.

2. Tipp: Fahrzeug entsprechend ausstatten und Gesamtgewicht beachten

Mach dir am besten einen groben Plan, was du mitnehmen möchtest und achte dabei besonders darauf, dass dein Fahrzeug am besten nur mit dem gerüstet ist, was du auf deiner Campingreise benötigst.

VanEssa Camper-Ausbau im Mercedes Sprinter in Italien auf Sardinien

Allgemein ist Stauraum im Reisefahrzeug wirklich entscheidend. Beim Ausbau der VanEssa Camper wird hierauf besonders viel Beachtung darauf geschenkt, da das Gesamtgewicht unter 3,5 Tonnen bleiben soll, u. a. wegen der gesetzlichen Führerscheinanforderungen und zum Beispiel entsprechender Maut- und Spritkosten.

Wenn du nun etwa von unserem Sprinter ausgehst, können zwar zwischen 400 – 600 kg zugeladen werden, aber denk daran, dass hierbei nicht nur das mitgeführte Gepäck gerechnet werden muss, sondern u. a. auch das Gewicht der Reisenden und natürlich auch das mitgeführte Frischwasser, der Sprit, ggf. das nötigste Werkzekug usw..

Selbstverständlich musst du frisches Wasser für die Küche und das Bad auffüllen. Wir empfehlen aber, nicht den kompletten Wassertank voll zu machen. Bei uns sind 100 Liter möglich, das bedeutet aber auch 100 kg zusätzliches Gewicht. Soviel wirst du vermutlich nicht benötigen für die Anreise zum ersten Spot, wo du wieder nachfüllen kannst.

Wenn du unsicher bist, was das Gesamtgewicht bei Reiseantritt ist, fahre am besten auf die Waage, denn es gibt auf den Autobahnen integrierte Kontrollsensoren und zuviel kann sehr teuer werden.

Camper Reisegepäck

Für die Entscheidung, was alles mit darf und was nicht muss, ist in erster Linie natürlich ausschlaggebend, was dir für deinen Urlaub alles wichtig ist, wie z. B. Sportgeräte und wie du diese sicher, aber auch gut greifbar unterbringst.

Wie du dein Gepäck am besten verstaust, hängt natürlich von deinem Camper ab. Der VanEssa Camper ist mit diversen Staumöglichkeiten ausgestattet, um Ordnung und Überblick zu behalten.

Der Kofferraum ist zum Beispiel mit einem zusätzlichen Board unterteilt, worauf sehr gut Stauboxen platziert werden können. An diese kommst du praktischerweise vom Heck aus ran, aber genauso aus dem Fond.

In erster Linie bieten dir jedoch die großzügigen Sitz-Stauboxen im Fond und mehrere Oberschränke viel Stauraum.

Für lange Sportgeräte findest du perfekt Platz in der einer tiefen Stautruhe. Denn hier kannst du die seitliche Abdeckung entfernen, so dass du zum Beispiel deine Ski gut und sicher verstauen kannst. Zudem kommst du von oben mit dem Klappdeckel ganz bequem an alles ran.

Stautruhe im VanEssa Camper geöffnet

3. Tipp: Vor der Reise Technikcheck!

Ganz wichtig ist natürlich zu prüfen, ob alles einwandfrei funktioniert. Sicherlich möchtest du flexibel sein und in erster Line „frei“ stehen, also autark unterwegs sein. Check daher nochmal die gesamte Elektroanlage im Fahrzeug durch. Guter Tipp: Lade nochmal vor der Reise die Batterien auf. Lädt das Solarpanel? Und prüfe natürlich auch, ob noch genug Gas für den Außengrill in der Flasche ist bzw. ob du genug Vorrat dabei hast. Nicht zuletzt checke auch den Trinkwasserfilter (wir empfehlen Goodguards-Filter), falls du einen installiert hast.

Auch nicht zu vergessen: die Toilette. Wenn du zum Beispiel eine Kompost-/Trockentrenntoilette im Fahrzeug verwendest, wäre es ideal, die gepressten Kompostwürfel bzw. das entsprechende Substrat bereits zu Hause vorzubereiten. Dann sparst du’s dir, wenn dann Not „am Mann oder Frau“ ist.

4. Tipp: Vorab über Stellplätze informieren

Wie schon in meinem Blog zur Reiseplanung beschrieben, suchen wir uns schon von Zuhause aus ein paar Stellplätze zur Sicherheit heraus, die gut in unsere Route passen. Gebucht haben wir bisher nur, wenn wir keine Alternativen gesehen haben, wo wir ansonsten hätten stehen können. Zum Beispiel wenn freistehen schwierig sein könnte und ein Campingplatz wie etwa mitten in einer Großstadt kaum möglich ist. Mit dem Camper haben wir bisher zwar immer ein Plätzchen bekommen. Mich entspannt es dennoch, wenn wir einen Plan haben, wo wir im Notfall übernachten könnten.

VanEssa Camper 2023 Mercedes Sprinter in Frankreich

Manchmal ergibt sich dann spontan etwas anderes, aber manchmal eben auch nicht. Ich schreibe mir immer alle wichtigen Daten zur Sicherheit von Campingplätzen heraus (Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten).

Sollte sich eine Fahrt verzögern und man schafft es vielleicht nicht mehr zu den Öffnungszeiten am Campingplatz zu sein, kann man vorab anrufen und die Ankunft telefonisch besprechen. In besten Fall haben wir immer einen Code für die Schranke bekommen oder konnten auf dem Parkplatz vom Campingplatz für die erste Nacht stehen und die sanitären Anlagen trotzdem nutzen. Wer einen Vierbeiner mit an Bord hat, sollte sich auch informieren, ob und welche Haustiere erlaubt sind.

Freie Stellplätze für die Nacht suchen wir immer über App „park4night“. Hier verlasse ich mich auf die Kommentare der anderen Nutzer, was die Plätze betrifft, da diese in der Regel auch unserem Eindruck entsprechen.

5. Tipp: Packliste erstellen und immer wieder anpassen

Eine Packliste ist für uns das A und O für eine gute Reisevorbereitung. Unsere Packliste liegt ab der Reiseplanung immer griffbereit und wenn uns etwas Wichtiges einfällt, dann ergänzen wir es direkt.

Bei der Kleidung beginne ich meist schon mehrere Tage vor dem Urlaub und lege mir alles für die Reise in einen Wäschekorb, um nicht alles kurz vor knapp zusammenkramen zu müssen. So kann man auch früh genug damit beginnen, dass bestimmte Kleidung für den Urlaub in die Waschmaschine wandert oder wichtige Besorgungen rechtzeitig erledigt werden können.

Sprinterausbau Oberschränke

Was du nicht vergessen solltest: Packe nicht zu viel ein. Denn falls nötig gibt es ja auch Waschsalons.

Hast du Interesse an einer allgemeinen Packliste? Dann lasst es uns gerne in den Kommentaren hier oder unter dem Social Media Post wissen.

6. Tipp: Lebensmittel und Küchenutensilien planen

Eine wichtige Sache vorab: Kaufe vor der Reise nicht zu viele frische Lebensmittel, die du dann wegwerfen oder an die Nachbarn verschenken musst, damit sie nicht schlecht werden. Fange daher schon Tage vor der Abreise an, dass du bei Einkäufen überlegst, was du noch bis zum Urlaub verwerten kannst. Denn trotzdem ist die Kühlbox bei Urlaubsbeginn voll mit frischen Sachen, die du im Urlaub verwerten möchtest. Aber Überraschung – die ersten Tage will man sich oft entspannen und einfach „bekochen lassen“ (also Essen gehen) und dann verdirbt mehr, als einem lieb ist.

Außengrill Doppelflammer auf Klapptisch der Outdoorküche

Plan auch gut ein, welche Lebensmittel du schon von zuhause mitnehmen möchtest – weniger ist mehr. Und immer an „ruck-zuck Gerichte“ denken. Manchmal muss es einfach schnell gehen und man möchte wenig Aufwand. Da bietet sich eine fertige Tomatensoße mit Nudeln doch immer gut an.

Überleg dir auch, welche Küchenutensilien du für die Zubereitung deiner geplanten Speisen benötigst und schreib diese auf die Packliste. Und auch hier gilt – weniger ist mehr. Benötigst du wirklich eine sperrige Nudelzange oder reichen im Urlaub vielleicht zwei Gabeln dafür? Braucht man ein Nudelsieb oder geht auch ein Topfdeckel, um das Nudelwasser abzulassen? Auch Salatbesteck wird bei uns beim Camping durch ganz normale Suppenlöffel und Gabeln ersetzt, die wir eh zum Essen danach verwenden.

7. Tipp: Gut gebettet ist die halbe Miete

Denke natürlich auch an die entsprechende Ausstattung fürs Bett. Auf alle Fälle empfehlen wir ein Spannbetttuch um die Matratzen. Gute Schlafsäcke können alternativ zu Bettdecken ausgebreitet werden und regulieren die Wärme. Wir sind mit den Schlafsäcken von VAUDE sehr zufrieden. Aber vor allem auch deine Zudecken und Kissen von zu Hause sind eine gute Wahl. Das Bettzeug könnt ihr während der Reise ganz praktisch oben auf den Matratzen platzieren. Und nicht vergessen: das Mückennetz!

8. Tipp: mögliche Aktivitäten vorab planen

Wer im Urlaub etwas erleben möchte, sollte sich über mögliche Aktivitäten Gedanken machen. Egal ob es sich um eine Bergwanderung handelt oder um Sightseeing. Wer im Voraus weiß: Was brauche ich? Wann muss ich wo sein? Wie viel Zeit muss ich einplanen? Welche Ausrüstung brauche ich? Wie komme ich dort hin/Parksituation? – das macht wesentlich weniger Stress.

Wie oben schon kurz erwähnt, gibt es Erlebnisse, die definitiv ein paar Tage im Voraus geplant werden müssen – wie zum Beispiel der Besuch im Disneyland Paris. Auch für eine geführte Bergwanderung solltet ihr euch früh genug entscheiden und diese rechtzeitig buchen.

Und wie schade wäre es, wenn man dadurch Erlebnisse verpasst. Das sind meine Tipps für euch, wie ihr gut vorbereitet in eine Campingreise starten könnt.

Habt ihr noch weitere Empfehlungen? Über einen Austausch über eure Erfahrungen in den Kommentaren unter dem Social-Media Post würde ich mich sehr freuen.

Eine gute Reise und einen entspannten Urlaub!
Eure Johanna

Ihr habt einen kleinen Passagier an Board? Dann schaut gerne im Blogpost zu Beschäftigungstipps während der Autofahrt vorbei.

Übrigens, wenn ihr unterwegs seid, achtet bitte immer auf unsere Umwelt. Wir wünschen uns alle noch ganz viel und ganz lange die Welt zu bereisen. Tipps für nachhaltiges Campen haben wir hier für euch gesammelt.

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